Durch umfangreiche Forschungen konnten inzwischen die Zusammensetzung der Terra Preta aufgeklärt werden. Wesentliche Bestandteile sind Holzkohle, Küchenabfälle sowie tierische und menschliche Fäkalien. Holzkohle wird im Boden nur schwer abgebaut und hat bei der Terra Preta eine wichtige Schlüsselfunktion. Die Holzkohle mit ihrer großen inneren Oberfläche und zahlreichen unterschiedlichen Poren dient dabei als Wasser- und Nährstoffspeicher sowie als Lebensraum für Mikroorganismen. Die Holzkohle verhindert Abbau- und Fäulnisprozesse. Dadurch können komplexe Symbiosen zwischen Bodenorganismen und Pflanzen entstehen, durch die Nährstoffe verlustlos gespeichert und bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden. Pflanzen können besser wachsen. Sie sind gesünder und widerstandsfähiger. Es kann mehr geerntet werden. Mineraldünger, Pestizide und Agro-Gentechnik werden überflüssig.
HaiPiep geschrieben vor 591 Tag (positiv) 1In Bayern haben einige Landwirte das Chiemgauer Schwarzerde-Projekt im Frühjahr 2009 gestartet. Sie haben die Erkenntnisse aus der Terra Preta aufgegriffen, um den Dauerhumusgehalt ihre Böden zu verbessern. 2010 konnten schon einige Landwirte deutlich mehr ernten.0 Punkte














