Der hohe Dauerhumusgehalt der Terra Preta ist das Ergebnis eines hochentwickelten Abfall- und Bodenmanagements, wie die Gruppe um den Bodenkundler Haiko Pieplow herausfand. Angeregt von dem Null-Emissions-Ansatz und den Upcycling in der Natur starteten sie 2005 mit ihren Experimenten zur Herstellung von Terra Preta. Vorbild waren auch die alten Landnutzungspraktiken in China und Japan sowie die Erkenntnis, die heutigen Ressourcenverschwendungen durch bessere Geschäftsmodelle zu ersetzen. Die alte vergessen Mistkultur der Landwirte und die Fermentierung von Lebens- und Futtermitteln gaben einen weiteren Anstoß.
TerraPreta geschrieben vor 585 Tag (neutral) 0Die Anreicherung und langfristige Speicherung von Kohlenstoff im Boden ist ein wichtiges weiteres Element zum Einstieg in eine Null-Emissions-Gesellschaft. Ziel sollte sein, durch den Aufbau einer nachhaltigen Humuswirtschaft wieder zu den natürlichen Kreisläufen zurück zu finden. Das wäre auch ein wichtiger Beitrag für die Erreichung der UN-Millennium-Entwicklungsziele bis 2015, insbesondere der Bekämpfung von Armut und Hunger, der ökologischen Nachhaltigkeit und dem Aufbau einer globalen Partnerschaft.0 Punkte














