Das brasilianische Team hat 2008 erfolgreich seine erste Produktionseinheit in Porto Alegre, Brasilien, in Betrieb genommen. Während das Projekt in seiner Startphase ist, hat die technische und finanzielle Machbarkeit der Konvertierung von Treibhausgas in Ausgangsmaterie für drei Grundbedürfnisse die nötigen Geldmittel generiert, um den Prozess zu perfektionieren, der die Debatte um Biotreibstoff aus Algen auf einen vielversprechenden Weg führt.

Parallel hierzu hat der italienische Konzern Novamont, der größte Hersteller von Bioplastik in Europa sich von einem innovativen Kunststofffabrikanten zu einem Unternehmen entwickelt, das sich nunmehr auf den Bau von Bioraffinerien konzentriert. Die erste ist bereits in Terni, Italien, in Betrieb. Nach einer Investition von etwa 100 Millionen Euro in innovative Kunststoffe und dem Aufbau eines Portfolios von 100 Patenten ist Dr. Catia Bastioli, Gründerin und Geschäftsführerin übergegangen zur Implementierung dieses Projekts, indem sie ein Joint-Venture mit 600 Bauern vor Ort gründete, die für den regionalen Konsum produzieren. Diese Strategie, nicht kultiviertes Land in die Produktion zurückzuführen und die Verarbeitung der gesamten Biomasse zu sichern (nicht nur die Stärke und das Pflanzenöl) verbessert die Gewinne durch das Land, die Produktion der Fabrik sowie die Produktkosten, so dass im Sinne der Blue Economy mehrere Cash Flows entstehen.










