Jährlich werden Milliardenbeträge in die Erschließung neuer Energieträger investiert. Dabei sind wir im wahrsten Sinne des Wortes umgeben mit einer Unmenge erneuerbarer Energien, die in "sauberen" Strom umgewandelt werden können.
Aus dem Meer könnten bis zu 80 000 Terawatt Strom gewonnen werden - durch Nutzung von Wellen-, Gezeiten- und Strömungskraft. Das Problem liegt bisher in der Verankerung von Anlagen auf dem Meeresgrund, die Sturm, rauer See und sogar Tsunamis standhalten muss.
Tim Finnigan von der Universität Sydney hat neuartige Generatoren für die Stromgewinnung aus Wellen und Meeresströmungen gebaut, die gleich Energieparks vor der Küste im Meer treiben. Sie bewegen sich dabei wie der Riesentang, der bei schwerer See oder Tsunamis einfach am Grund liegen bleibt und dadurch vor Schaden geschützt ist. Diese modularen Anlagen könnten insbesondere für abgelegene Inseln überreichlich Strom produzieren und sie somit unabhängig von der Einfuhr von fossilen Brennstoffen machen. Saubere Energie aus vor Ort verfügbaren Ressourcen: ein Musterbeispiel für die Blue Economy.