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Chlor wird in vielen Ländern dem Trinkwasser zugefügt, um die Ausbreitung von Krankheiten zu vermeiden. Allerdings hat es auch unerwünschte Nebenwirkungen, da freier Restchlor von der menschlichen Haut absorbiert und in Verbindung mit Allergien, Arteriosklerose und sogar Krebs gebracht wird.

 

Da die Auffindung und Genehmigung von Alternativen zur Sicherheit des Trinkwassers voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, wird ebenso nach Übergangslösungen gesucht. Eine vielversprechende Möglichkeit ist die Entchlorung mit eigener Stromquelle, wie sie von Forschern am Industrial Technology Research Institute (ITRI) in Taiwan entwickelt wird: Die kinetische Energie, die fließendes Wasser besitzt, wird für einen Elektrolyseur genutzt, der in den Wohnhäusern selbst kurz vor der Entnahmestelle nicht nur Chlor, sondern auch noch weitere Chemikalien im Wasser neutralisiert.

 

Statt mithilfe teurer Filter, Stromzufuhr von außen und Verkabelungen versorgt sich dieses innovative System selbst. Der gewonnene Strom kann zusätzlich für LEDs zur Temperaturanzeige oder Beleuchtung genutzt werden.

 

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vor 856 Tagen
 
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Entchlorung mit eigener Stromquelle