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Haben Sie sich je gefragt, wie der Menschen Appetit auf gesunden Fisch gestillt werden könnte, ohne entweder die Meere leer zu fischen oder schadstoffbelasteten Zuchtfisch auf den Teller zu bringen? Ähnlich wie beim Fleisch werden in der Massenfischzucht Antibiotika und Hormone eingesetzt, die auf den menschlichen Organismus übergehen.

In der Aquaristik wird bereits erfolgreich die traditionelle chinesische Medizin eingesetzt, um Stress bei den Fischen zu behandeln sowie die allgemeine Immunabwehr zu stärken. Prof. Li Kangmin aus Wuxi/China schlägt nach eingehenden Studien vor, diese Therapeutika auch in den Zuchtbecken für Speisefisch anzuwenden.

Zwar ist im Falle von einigen ernsthaften menschlichen Erkrankungen die traditionelle chinesische Medizin umstritten, da der Erfolg sich nicht immer nachweisen lässt. Für die Fischzucht jedoch liegen die Vorteile auf der Hand: die natürlichen Wirkstoffe verursachen keine unerwünschten Nebeneffekte im menschlichen Körper und sind zu 100% abbaubar. Nicht zuletzt liegen die Kosten bei gerade einmal einem Zehntel der westlichen Medikamente.

 

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vor 940 Tagen
 
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Fischhaltung mit chinesischer Medizin