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Hätten Sie gedacht, dass die Produktion von Holzkohle die Aufforstung vorantreiben könnte? In weiten Teilen der Welt wird Holzkohle immer noch als Treibstoff eingesetzt, was leider zur Umweltverschmutzung und zur Abholzung von Wäldern führt.

 

In China und Japan wurde mit Bambus gebaut, der durch den Rauch von Holzkohlefeuer imprägniert wurde und so über 500 Jahre dem Wetter standhalten konnte. Antonio Giraldo aus Kolumbien hat diese Methode dazu inspiriert, die Doppelkammeröfen zu rekonstruieren, in deren unterer Kammer Holzkohle hergestellt wird, während in der oberen Kammer der Rauch genutzt wird, um Bambus zu imprägnieren. Die Holzkohle wiederum wird aus den Teilen des Bambus gewonnen, die für den Bau unbrauchbar sind, so dass der gesamte Ernteertrag an Bambus restlos genutzt werden kann.

 

Diese Technik funktioniert nicht nur mit Bambus. In Picuris Pueblo (Neumexiko) wird Kleingehölz zur Brandverhütung aus den Wäldern entfernt. Dieses Holz wird in den Doppelkammeröfen in gleicher Weise wie der Bambus in Kolumbien genutzt - mit den selben Resultaten. Diese Art der Konservierung von Bambus oder Holz und gleichzeitiger Holzkohleproduktion rettet Regenwälder vor der Abholzung und hilft bei der Vermeidung von Waldbränden - und schafft dabei noch Einkommen und Arbeitsplätze!

 

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vor 816 Tagen
 
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Holzkohle zur Konservierung von Holz