Haben Sie je in Betracht gezogen, dass Turbinen viel effizienter sein könnten, wenn sie in Wasser statt in Dampf oder Gas betrieben werden? Das Problem - oder auch die Chance - liegt darin, dass Wasser über 800-Mal dichter als Luft ist. Eine Wasserströmung von 15 km/h besitzt also genausoviel Kraft wie ein Sturm von 380 km/h.
Der Australier Aaron Davidson hat eine Turbine nach dem Venturi-Prinzip entwickelt, um diese enormen Energien nutzbar zu machen. Die Bauform nutzt den Druckunterschied, der sich vor und hinter einem sich verengenden Strömungskanal bildet. Eine Turbine, die in einer solchen Verengung installiert wird, kann dreimal effizienter arbeiten als im freien Fluss.
Die durch Aaron entwickelte Turbine kann in flachen Paketen an jeden Ort der Welt geliefert werden und ist leicht aufzubauen. Diese Tatsache zusammen mit einem sehr niedrigen Preis im Vergleich zu Hochsee-Windparks macht aus dem Projekt eine erfolgversprechende Geschäftschance für kleine bis mittlere Investoren, die auf Energieerzeugung setzen möchten.