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Der Mensch genießt Süßes, doch zu viel Zucker schädigt die Zähne, macht dick und im Extremfall sogar krank. Weltweit beschäftigt sich daher die Industrie mit der Entwicklung von synthetischen Zuckeraustauschstoffen, die mehr Süße mit weniger Materie schaffen. Da jedoch die Langzeitwirkung dieser Kunststoffe auf den Organismus noch nicht ganz geklärt sind, zieht der Verbraucher pflanzliche Alternativen aus Agave oder Stevia vor, die nach und nach immer mehr Marktanteile gewinnen.

 

Ein Faktor wird bei der Suche nach Zuckeraustauschstoffen meist übersehen: Zucker kann Lebensmittel konservieren. Eine besondere Zuckerart, Trehalose, wird vom Wiederauferstehungsfarn generiert, der damit mehrere Monate in Dürrezeiten überlebt, weil seine Zuckermoleküle Wasser speichern können. Mit diesem Zucker versetzt können Lebensmittel und in Zukunft vielleicht sogar Medikamente haltbar gemacht werden, ohne dass sie gekühlt werden müssen.

 

Die Herausforderung lag bisher in der kostengünstigen Massenherstellung von Trehalose. Der Japaner Kazuhiko Maruta hat mittlerweile dieses Problem gelöst, indem er Trehalose aus Stärke herstellt. Der Entwicklung von Innovationen auf dem Lebensmittel- und Industriesektor auf der Basis dieses Zuckers sind somit keine Grenzen mehr gesetzt. Mehr als 20.000 neue Produkte wurden mittlerweile auf den Markt gebracht - und Ihres?

 

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vor 939 Tagen
 
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