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Nach Katastrophen wie den jüngsten Ereignissen in Japan bricht häufig die örtliche Stromversorgung zusammen. In solchen Fällen werden traditionell Diesel- Erdgas- oder Kerosingeneratoren eingesetzt, um den Notstand zumindest punktuell zu lindern und Reservestrom bereitzustellen.

 

Morten Sondergaard ist auf die Idee gekommen, zur Bereitstellung von Notstrom auf Versorgungsschiffe zurückzugreifen, die normalerweise an Bohrinseln liegen, um dort Strom zu produzieren. Diese Schiffe sind überall auf der Welt stationiert. Sie können mit bis zu acht Generatoren ausgestattet werden und dorthin fahren, wo sie benötigt werden. Wenn die Stromleitungen vor Ort intakt sind, kann der produzierte Strom (fast 200 MWh) direkt in das vorhandene Stromnetz eingespeist werden.

 

Sondergaard geht noch weiter und fügt dieser Notstromversorgung die Komponente der Nachhaltigkeit hinzu. Die Schiffsgeneratoren funktionieren mit CO2-neutralem Biodiesel. Hier ist ein Beispiel, wie die Blue Economy nachhaltige Lösungen mit vorhandenen Ressourcen auch in Katastrophensituationen produzieren kann.

 

 

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vor 748 Tagen
 
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