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Haben Sie sich je gefragt, wie erneuerbare Energien für Konsumenten attraktiver gemacht werden könnten? Der Preis pro Kilowattstunde Windenergie liegt immer noch deutlich über dem für fossile und Atomenergie, obwohl moderne Turbinen bereits das Hundertfache von dem leisten, was noch vor 30 Jahren technisch möglich war.

 

Staatliche Subventionen können zwar zusätzliche Investitionskosten für die Installation von Windkraft abfedern, jedoch nicht den Preis pro Kilowattstunde Strom. Die richtige Unternehmensstrategie hingegen kann die Kosten für erneuerbare Energien gewinnbringend an den Kunden weitergeben.

 

Die schwedische Insel Gotland "exportiert" Wind: der Landwirtschaftsbetrieb Ryftes betreibt seine Maschinen und Lagerhäuser mit Windkraft. Ein Teil seiner Karotten wird noch vor Ort in Möhrenkuchen verarbeitet und diese als "komplett durch Windkraft hergestellten Kuchen" in alle Welt exportiert. Dieses einmalige Verkaufsargument konnte eine Vielzahl Kunden überzeugen. Die Einnahmen wiederum ermöglichen dem Unternehmen die Finanzierung der werkseigenen Windturbine. Ein typisches Beispiel für die Blue Economy: Nutze die lokalen Ressourcen zur Schaffung eines Mehrwerts.

 

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vor 975 Tagen
 
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