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Eine Windkraftanlage für die Topfarmer

Für ein wirklich ‚blaues‘ Aquaponics System, wie es zurzeit vom TopFarmers – Team entwickelt wird, ist die Frage nach einer nachhaltigen Energieversorgung von zentraler Bedeutung. Auf lange Sicht muss das System vor allem aus erneuerbaren Energiequellen versorgt werden, die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen bieten, CO2-Emissionen reduzieren und Geld sparen. Um zu zeigen, wie einfach der Schritt zu einer autarken Energieversorgung ist wollen wir heute eins unserer letzten Projekte vorstellen. Die Do-it-Yourself Windkraftanlage ist nicht nur schnell und kostengünstig zusammengebaut, sondern kann sogar kleine Mengen Elektrizität produzieren. Es bedarf nur sehr einfachen Materialien, einigen Stunden Arbeit und ein etwas handwerklichen Geschicks.
Nach ein wenig Recherche haben wir uns dazu entschieden eine Savoniusanlage zu bauen, da sie all unsere Anforderungen am besten erfüllt und der Selbstbau sehr einfach ist. Außerdem haben wir uns für den Savoniusrotor entschieden weil wir Holz- und Rohrreste verwenden konnten und somit auf die Idee der Kreislaufwirtschaft im Aquaponicssystem zurückgreifen konnten. Der Savoniusrotor ist eine Windkraftanlage mit vertikaler Achse ( VAWT ). Sie ist nach dem finnischen Ingenieur S.J. Savonius benannt, welcher diese Anlage im Jahre 1922 entwickelt hat. Die Effizienz von vertikal Achsern ist im Vergleich zu horizontal Achsern geringer, dafür brauchen sie keine Windnachführung. Einen Mechanismus zur Windnachführung selber zu bauen wäre für unser kleines DIY Projekt auch viel zu kompliziert.

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Für den Savoniusrotor ist es egal aus welcher Richtung der Wind kommt, da er, aufgrund der besonderen Konstruktionsmerkmale jeglichen Wind in Energie umwandeln kann. Der Savoniusrotor wird durch Zug und Auftriebskräfte angetrieben und eignet sich somit nicht nur für die Stromerzeugung, sondern auch ideal für das Pumpen von Wasser.

Für uns war es wichtig eine möglichst hohe Umdrehungszahl pro Minute (UpM) zu erreichen, weil elektrische Generatoren in der Regel mit 90 UpM arbeiten. Eine hohe Drehzahl ist außerdem ein wichtiger Parameter für die Wasserpumpfunktion. Nach einigen Berechnungen haben wir uns dazu entschieden die Rotorblätter aus einem Kunststoffrohr zu fertigen. Oftmals werden größere Plastikfässer benutzt aber das Verhältnis von Höhe / Durchmesser eines Abwasserrohrs aus Kunststoff kann bei gleicher Rotorfläche eine höhere Drehzahl erreichen. Also haben wir ein Rohr mit einem Durchmesser von 160 mm und ist 100 cm Länge in zwei symmetrische Teile geschnitten.

                               

Für die Achse, welche die Drehkraft der Rotoren auf den Generator überträgt, verwendeten wir eine 100 cm lange Gewindestange die einen Durchmesser von 10 mm hat. Diese wurde vertikal zwischen den beiden sich teilweise überlappenden PVC Blättern platziert.

Um die Reibung zwischen Achse und Rahmenkonstruktion zu reduzieren, haben wir zwei Kugellager mit einem Außendurchmesser von 27 mm installiert. Beide wurden in ein kleines Stück Holz eingelassen welches auf Ober- und Unterseite des Rahmens befestigt wurden.

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Für die Seitenteile des Rahmens haben wir einfache Holzleisten verwendet. Diese sind leicht zu montieren und geben große Stabilität. An Ober- und Unterseite wurden sehr dünne Holzplatten mit 40cm Durchmesser befestigt. Schließlich verwendeten wir Winkelplatten um alles zusammenzubauen. Im Bild unten können Sie das Endprodukt unserer Arbeit sehen. Der solide Rahmen bietet auch bei hohen Windgeschwindigkeiten genügend Stabilität für den Rotor. Aufgrund des geringen Gewichtes des Rotors und der Kugellager genügt schon eine geringe Menge Wind um Bewegung zu erzeugen. Im nächsten Schritt wollen wir die Achse mit einem mechanischen oder Riemengetriebe verbinden um tatsächlich Strom zu erzeugen.

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And it has only just begun

Es hat gerade erst begonnen …

so kann man wohl am besten die Situation der Blue Economy beschreiben.

Im fünften Jahr nach dem erfolgreichen Start der Kampagne erleben wir eine kontinuierliche Verbreitung des Konzepts und der Prinzipien der Blue Economy. Wer hätte sich schon vorstellen können, dass jede Woche ein Geschäftsmodell vorzustellen solch einen Effekt hat. Viele haben Blue Economy Vorträge gehört, und neben den vielen Workshops die durchgeführt wurden haben schon eine Menge Menschen begonnen, ihr Handeln im hiesigen Wirtschaftssystem zu überdenken und den Mut gefasst, andere Wege des Unternehmertums zu beschreiten.

Oftmals ist von David gegen Goliath die Rede, die Kleinen gegen die Großen. Aus meiner Sicht spiegelt sich hier der Mut jedes einzelnen Unternehmers oder Unternehmerin wider, das eigene Geschäftsmodell als Ganzes zu sehen, mit all seinen Auswirkungen entlang der Wertschöpfungskette und des Produktlebenszyklus – und nicht nur das vermeintlich

»nachhaltige« Kerngeschäft zwischen Ein- und Verkauf. Richtig gestaltet ergibt sich so ein profitables Unternehmen mit mehreren Einnahmequellen, und dennoch kompromisslos naturorientiert. Das gute Gefühl, Zukunft zu leben, und die Ausgewogenheit von Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung machen das Konzept der Blue Economy so reizvoll und geschäftsträchtig.

Die Offenheit für neue Lösungen besteht meist dort, wo die Notwendigkeit zum Wandel am größten ist. So verwundert es auch nicht, dass es die Peripherie war, die als erstes die Ideen der Blue Economy aufgegriffen hat. Kleine Länder, Regionen oder der ländliche Raum, sie alle sind am stärksten der Veränderung unterworfen und von demographischen und globalen Trends betroffen. Hier gehen am schnellsten Arbeitsplätze verloren und mit ihnen oftmals Kultur und Identität. Blue Economy liefert inspirierende Beispiele, wie in den einfachsten Verhältnissen in Schwellenländern Innovationen entstehen (z. B. Fasern zu Protein) oder wie in den entlegensten Winkeln Europas Erfindungen in den Alltag integriert werden – aus der Vernunft des Notwendigen heraus.

Langsam folgen jetzt die Metropolen. Durch die kontinuierliche Berichterstattung der Projekte aus der Peripherie finden sich auch zunehmend Beispiele der Blue Economy in den Städten wieder. In Deutschland hat sich in Berlin als Erstes ein Cluster mit Kaskadensystem etabliert. Von Pilzanbau auf Kaffeesatz über Fisch-Treibhaussysteme in Berliner Gewächshäuser bis hin zur Forschung und Entwicklung neuer Solarsysteme mit europäischen Partnern: Hier hat sich ein Netzwerk entwickelt, um das Kaskadensystem konsequent und kompromisslos umzusetzen, immer mit dem Ziel, Produkte zu erschaffen, die billiger und besser sind.

Sie alle sind eingeladen, in der Blue Economy mitzuwirken. Es bedarf tausender Kontakte, um eine erfolgreiche Umsetzung zu generieren – aber jedes neue Unternehmen schafft im Durchschnitt fünf bis zehn Arbeitsplätze. Hier liegt die Kraft der Veränderung. Starten Sie, egal ob in München, Stuttgart, Hamburg, London, Paris oder Madrid. Bilden Sie Netzwerke des Gelingens. Dabei werden Ihnen natürlich viele neue Ideen und Innovationen begegnen. Schließen Sie sich mit solchen zusammen, aber prüfen Sie auch deren Qualität. Zu diesem Zweck wurden die ersten Prinzipien entwickelt, die Sie auf blueeconomy.de nachschlagen können.

Die Blue Economy Foundation als Dachorganisation und ein unabhängiges Expertennetzwerk entwickelt diese als Schwerpunktaufgabe in 2015 weiter. Hier liegt viel Arbeit vor uns bei der wir Ihre Untetstützung brauchen. Machen Sie sich diese Prinzipien zu eigen, ziehen Sie Ihren Nutzen daraus, denn mit diesen Bausteinen haben Sie Wettbewerbsvorteile und sind in der Lage, sehr schnell wahre Innovationen von »etwas weniger schlimm« zu unterscheiden. Setzen Sie bei Ihrer Auswahl von Innovationen auf die echten »Game Changer« – Produkte, die die Regeln im Markt verändern und Ihnen neue Geschäftsmodelle ermöglichen.

All dies liefert Ihnen die Blue Economy Don‘t wait: act now!

Markus Haastert

Mitgründer der Blue Economy

Blue Economy project, TopFarmers, got into the finale of Generation-D competition

TopFarmers verändert die Welt durch Landwirtschaft 2.0

Nach Chidos Mushrooms und Pilze auf Kaffeesatz startet jetzt das Schwesterprojekt
TopFarmers die nächste Stufe der urbanen Landwirtschaft.
TopFarmers sind wie Chidos Pioniere und Experten im Bereich der urbanen
Lebensmittelproduktion. Ziel ist die Realisierung großflächiger Fisch-Pflanzen-Kreislaufanlagen um
so die Berliner mit frischem Gemüse, Südfrüchten und schmackhaftem Fisch zu versorgen.
Viele erinnern sich bestimmt noch an den legendären Versprecher vom Chido’s Mushrooms
Geschäftsführer bei einem RBB Auftritt. http://youtu.be/EsPFGKjGvlQ

Schon zu dieser Zeit war TopFarmers in der Entwicklungsphase. Jetzt ist es soweit, um als zweites
Projekt der urbanen Landwirtschaft durchzustarten. Hierzu wird Crowdfunding als Unterstützung
für die Startphase genutzt. Gleichzeitig startet in Berlin eine neue, auf Nachhaltigkeit spezialisierte
Crowdfunding Plattform – und TopFarmers ist als eines der Startprojekte dabei.

http://www.ecocrowd.de/en/projects/10769-TopFarmers—Landwirtschaft-2-0

Über TopFarmers
TopFarmers sind Pioniere und Experten im Bereich der urbanen Lebensmittelproduktion.
Ziel ist die Realisierung großflächiger Fisch-Pflanzen-Kreislaufanlagen um so die Berliner mit
frischem Gemüse, Südfrüchten und schmackhaftem Fisch zu versorgen. Daneben besteht ein
wichtiger Fokus auf dem Bereich Bildung. Gemeinsam mit dem gärtnerischen Zweig der August-
Sander-Schule wird in den nächsten 2-3 Jahren der Beruf des Gärtners zum „StadtFarmer“
entwickelt und so dafür gesorgt, dass künftig speziell ausgebildetes Personal für den Betrieb von
Aquaponicsanlagen zur Verfügung steht.

Über Eco Crowd
EcoCrowd ist ein Projekt der deutschen Umweltstiftung und Deutschlands neue Crowdfunding-
Plattform für nachhaltige Projekte. Auf der EcoCrowd-Plattform werden Projekte und Startups
vorgestellt, die sich nicht selbst tragen können oder Starthilfe benötigen. Bei erfolgreicher
Finanzierung erhalten die Unterstützer eine Gegenleistung vom Projektinitiator. Projekte, die auf
EcoCrowd eine Finanzierung sammeln, werden von der Deutschen Umweltstiftung anhand eigens
entwickelter Leitlinien geprüft und persönlich beraten.
Kontaktdaten bei

pilze

Kann die Umwelt mit Pilzen „aufgeräumt“ werden?

Dank „Amazon Mycorenewal Project“ Team ist das eine Realität im Amazonas 

Das Amazon Mycorenewal Project entstand 2006 und arbeitet seit 2007 im Ecuadorianischen Amazonas um zu untersuchen, wie Pilze die Ölverschmutzung in Amazonas reinigen können.

Dieser Prozess wird „Bioremediation“ oder auch biologische Sanierung genannt. Als biologische Sanierung wird der Einsatz von Organismen (Prokaryonten, Pilze oder Pflanzen) zur biologischen Entgiftung von Ökosystemen bezeichnet, die verunreinigt und mit Schadstoffen belastet sind. Sie arbeiten mit den eingeboren Leuten, in ihren Gemeinschaften und helfen ihnen, ihre Gebiete zu sanieren und ihre Körper zu heilen.

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AMP versucht Biosanierung zu einer wirksamen und anwendbaren Technik zu entwickeln, die in den kontaminierten Gebieten in der ganzen Welt implementiert werden könnte.

Viele Menschen wissen nicht, dass eine der größten Land-basierten Ölverschmutzungen der Welt in Sucumbíos (Amazonas Provinz Ecuador) ist.

Zwischen 1964 und 1992 haben Texaco und andere Ölgesellschaften Abfälle aus der Erdölproduktion in Gruben im Freien entleert, sie haben keine Sicherheitsnormen eingehalten und haben immer die abgebauten Rohrleitungen, die dauernd Öl verloren, ignoriert.

Diese Lachen bestehen aus Öl, Schwermetallen, radioaktiven Materialien, die weiterhin auslaufen und in das Grundwasser eindringen, und dann in Flüssen und Brunnen wieder auftauchen. Man schätzt, dass jetzt 18,5 MilliardenGallonen von Öl dieses einmalige Gebiet in der Welt verseuchen.

Die Kontamination verursacht jeden Tag ernste gesundheitliche Probleme (angeborene Fehlbildungen, schweren Hautprobleme, eine der höchsten Krebsraten der Welt usw.) bei den armen Gemeinschaften, die keine andere Wahl haben und in diesem verschmutzten Ort wohnen müssen. Das Vieh weidet auf dem verschmutzten Land, die Menschen baden und waschen ihre Kleidung in den kontaminierten Flüssen und die Felder werden mit diesem Wasser bewässert.

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Die lokalen ecuadorianischen Gemeinschaften sind gut organisiert und arbeiten an der Rechtssicherheit, um die Krise der öffentlichen Gesundheit zu bewältigen und um zukünftigen Ölverschmutzungen vorzubeugen. Noch jetzt führt „The Amazon Defense Coalition“ eine Multi-Milliarden-Dollar Klage gegen Chevron-Texaco für die Finanzierung der Umweltsanierung. Auch wenn nach einem langen Kampf vor Gericht nach 18 Jahren Chevron für schuldig erklärt wurde, lehnt die Körperschaft ab die Entschädigung zu bezahlen. AMP ist mit ihnen und verschiedenen anderen lokalen Organisationen verbündet, damit sich andere wissenschaftlichen Allianzen in der ganzen Welt bilden können.

Der Pilzexperte Paul Stamets (der „Papst“ der Mykologie) und sein Team haben entdeckt, dass Myzel von Austernpilzen(die Gesamtheit aller Hyphen, der fadenförmigen Zellen eines Pilzes) Erdölkohlenwasserstoffe verdauen bzw. abbauen kann.

Austernpilze können das Erdöl „aufsaugen“ oder „essen“. Das Myzel bricht die Ölmoleküle mittels extrazellulärenEnzymen in ihre Einzelteile auf. Tatsächlich verdauen die Pilze im Unterschied zu Tieren das Futter äußerlich und erst dann saugen sie die Verbindungen auf, die nach der Verdauung übrig bleiben – der Stoffwechsel des Pilzes kann dann besser damit umgehen. Für einige kontaminierte Flächen kann „Mykosanierung“ schneller, wirksamer und günstiger als andere Sanierungsarten (z.B. Absaugen und chemische Bleichmittel) sein.

Die Methode von Mycorenewal recycelt Abfälle aus der Landwirtschaft als Input und erzeugen gesunde Böden und jüngere Ökosysteme.

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Seit Februar 2014 hat AMP Team in Sucumbíos (Ecuadorianischen Amazonas Provinz) gearbeitet und ein 18-Monate-Projekt begonnen, um eine replizierbare, günstige Modul-Wasserfiltrations Methode zu entwickeln. Diese Methode wird Pilze, Bakterien und Pflanzen benutzen, damit das kontaminierte Wasser, das überläuft, behandelt werden kann. Ihr Projekt wird Organismen, die sich an diese Orte angepasst haben, verstärken und wiedereinführen, um die Natur optimal wirken und integrieren zu lassen. Dieses Projekt ist weltweit einzigartig. Praktisch können die Pilze große Kohlenwassermoleküle aufbrechen, dann können die Bakterien die kleineren Moleküle noch weiter unterteilen, und am Ende können die Pflanzen toxische Elemente wie Schwermetalle, die nicht abgebaut werden können, sammeln. Dies ist die erste Studie, die die Fähigkeiten aller dieser Organismen zusammenstellt.

Das Ziel von AMP ist dieses Projekt in kontaminierte Länder in der ganzen Welt zu exportieren. Dieses Jahr ist entscheidend für das Amazon Mycorenewal Project sein, eine Crowdfunding Kampagne auf Indiegogo soll die Kosten von 2014-2015 für das AMP Projekt absichern.

The Amazon Mycorenewal Project zielt auf die Verbesserung der Lebensqualität für die ecuadorianischen Menschen ab und das Team arbeitet direkt mit den Gemeinschaften, um ihre Sorgen zu nehmen.

Chido’s und das Team der Blue Economy glauben, dass dieses Projekt ein wichtiges Beispiel und eine Hilfe für alle Gemeinschaften ist, die Probleme mit Ölverschmutzung haben.

AMP sucht jetzt noch Volontäre und Finanzierungen, um die Versuche und die Bildung in Ecuador weiter voranzubringen.

Besuchen Sie amazonmycorenewal.org für weitere Informationen und um zu spenden.

Blue Economy vortex

Wirbelkraftwerk – die natürliche Energie aus heimischen Flüssen

Diese Idee ist zwar nicht für sofort nachbaubar, dennoch ist ein Wirbelkraftwerk eine einfache und solide Technologie mit viel Potential. Stromproduktion im Einklang mit der Natur. Renaturierung, Revitalisierung und Fischdurchgängigkeit inklusive.

Ein Wirbelkraftwerk ist sozusagen eine Weiterentwicklung eines Wasserrades oder eines Stausee Systems. Ein Wasserwirbelkraftwerk ist ein kleines, robustes Flusskraftwerk, welches zur Erzeugung von Naturstrom bei leichtem Gefälle geeignet ist. Die Energie wird quasi in einem Strudel gefangen der wiederum eine Turbine antreibt.

Wenn man ein solchen kleines Kraftwerk noch in der Region mit den Bürgern gemeinsam betreibt
wird eine tolle Symbiose aus Ökonomie, Ökologie und Soziales bei der Stromproduktion hergestellt.

 

3D Printers and DIY Filament Makers

3D Printers and DIY Filament Makers

3D printers are everywhere.

Even President Obama said in his speech about the state of the union that 3D printers had the « potential to revolutionize the way we make almost everything ». Their process is really simple, they all make solid objects using an additive process where successive layers of materials are laid down in different shapes as opposed to traditional subtractive machining techniques, which rely on the removal of material by methods such as cutting, grinding or drilling.

But it is safe to ask: are 3D printers at the heart of a new model of sustainable production and consumption, or will simplicity and ubiquity cause us to overprint things, and the technology will be used in non-sustainable ways ? Some claim that thanks to 3D printers we will produce less waste. But this is really use-dependent: if users of the printers run several copies to get the best print and then discard the less satisfactory ones it is not the case. Printers are also supposed to be energy-efficient, but this depend really on the kind of printer.One of the main claim for the use of 3D printers is that they can reduce energy-use and associated emissions in transportation compared to providing the same products through conventional manufacturing. Their recycling performances are also largely dependent on users. But many companies are already offering recycle services. Another advantage of 3D printers is that they offer us the ability to use cleaner materials

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But what could be a really interesting development amongst the 3D printing world is the creation of DIY Filament maker and extruder. RecycleBots are open source supply of 3D printing materials by using recycled materials. It consist in open-source hardware devices A RecycleBot is an open-source for converting waste plastic into filament for open-source 3D printers. The Filabot Wee, for instance, is designed to use as few parts as possible, while still making quality filament quickly, for 3D printers The plans are freely available so that everyone can build their own. The machine can also be bought in kit.

Other initiatives exist such as Dave Hakkens‘ Precious Plastic project. The Dutch designer started from the observation that plastic is a great material: it is lightweight, strong, easy to shape and great to recycle. But it is rarely recycled, and seen as a disposable and worthless material. He developed a series of machines to set up a small scale plastic workshop.The goal is for people to bring old plastic to workshops and make new products out of it, this would then allow to produce plastic locally. His whole project is documented on his website. At the end, the blueprints are going to be made available to everyone for free.

Useful links to go further.

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Energie aus dem Biomeiler – die Bauanleitung

Ein sogennater Bioreaktor, oder auch Biomeiler genannt, läuft bei jede Wetter auch im Winter und bei Nacht.  Alles was man dafür benötigt ist frisch geschnittenes und zerkleinertes Unterholz, ein langer Wasserschlauch der zur Trinkwasserversorgung gemacht wurde. Durch die Kombination Bakterien / Grünschnitt / Wasser entsteht enorme Wärme auf lange Zeit wie durch ein Wunder.

Hier zwei Beispiele und Designs zur Umsetzung eines kompakten Biomeilers.

Im ersten Beispiel mit 4 Lagen Wärmetauscher, 80m Länge. Höhe 3m plus 0,6m zum first (3,6m), Grundfläche 3.5m x 3m. Holzrahmen Konstruktion, wetterfest, 100x50mm (4×2″) Kanthölzern, Dach aus Zeltbahn, Persening.
Ca. 35 m³ Hackschnitzel, 11 Tonnen Gewicht, geschätzte Leistung 2,5 kW. Über ca. 12 Monate ergibt das ein Energiepotentzial von ca. 22.000 kWh und ca. 5-6 Tonnen hochwertigen Premium Humus,
der wahrscheinlich noch mehr bringt wenn man ihn verkauft als man bezahlt hat.

 

 


Das es wirklich jeder selbst machen kann zeigt anschaulich die Kiebitzschule Oberndorf.

http://www.die-oberndorfer.de/43-0-Biomeiler.html

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3 mal Austernpilze im August AKTION

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Transfer the trademark rights for Blue Economy to a foundation

Dear Reader

since launching the Blue Economy in 2010, we have seen an enormous growth in reach, interest and importance of our campaign. Right at the beginning of the project, Blue Economy was protected as a trademark to prevent any future „blue washing“. Due to the success achieved, greed is increasingly aroused.

Therefore, the founding agency Konvergenta has decided to transfer the trademark rights for Blue Economy to a foundation. The organisational and legal framework is currently being developed, after which a supervisory board will be appointed. In future, the foundation will have the task of supporting Blue Economy projects in developing countries. We look forward to your support in these activities.

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Beurteile eine Frucht nicht nach ihrem Aussehen

Hintergund:

Eine der Kernprinzipien von Blue Economy ist die Nutzung von bereits verfügbaren Ressourcen. Obwohl Abfall sehr gut in wertvolle Produkte und andere neue Dinge umgewandelt werden kann, gilt es den enormen Berg an Abfall zu vermeiden, dabei sind Geld und Arbeit die leichtesten Schritte in Richtung einer positiven Zukunft.

Eine der größten Quellen von Abfall weltweit ist der Nahrungsmittelabfall. Nahrungsmittelabfall ist derzeit ein angesagtes Problemfeld und viele Initiativen beschäftigen sich damit, klar ist: 2014 wurde zum Jahr gegen Nahrungsmittelabfall in Europa erklärt.

Jährlich werden in Europa etwa 90 Millionen Tonnen Nahrungsmittel in den Müll gegeben, so die Statistiken der Europäischen Kommission. Und circa 40% der Abfälle tritt im Bereich von Einzelhandel und Konsumenten auf, Essen wird entlang der ganzen Produktionskette weggeworfen – vom Bauern bis zum Kosumenten.

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Dies hat viele schwerwiegende Folgen, offensichtlich ist Nahrung eine gute Quelle für Abfall, aber auch für Treibhausgase: Die ungenutzten Früchte und Gemüse verrotten oft auf Mülldeponien wo sie Methan produzieren. Um Gemüse zu produzieren werden Umengen an Wasser und Fläche benötigt, wovon viele der Produkte auf der Deponie enden. Der Nahrungsmittelverschwendung den Kampf anzusagen wäre also eventuell auch eine Möglichkeit, wie mit der schnell wachsenden Weltbevölkerung umgegangen werden könnte. Nach Tristam Stuart, einem einflussreichen Author auf diesem Gebiet, könnten weltweit eine Milliarde Menschen aus der Unterernährung gerettet werden, wenn dieses verschwendete Essen genutzt werden würde. Es gibt viele Gründe für Nahrungsmittelabfall, aber einer davon sind die sogenannten “ugly fruits and vegetables” (fehlgeformte Früchte und Gemüse). Die unförmigen, unsauberen oder gequetschten Produkte sind allein schon Grund für die Hälfte der schon erwähnten 40% Nahrungsmittelabfall.

Ganz am Anfang der Nahrungskette wird ebenfalls Essen verschwendet, dass niemals den Markt erreicht.

In Europa existieren Verkaufsstandarts für Früchte und Gemüse. Diese Standards beziehen sich nicht auf Geschmack oder Mineralwerte sondern beziehen sich auf ästhetische Kriterien wie Größe, Form, und Schale. Einige der Kriterien werden weitestgehend verhöhnt und kritisiert, wie die Regel die zu gebogene oder grade Bananen untersagt hatte. Dies führte zu einer Entspannung der europäischen Standards in 2009 für 26 Produkte, aber 10 der am meisten beliebten Produkte wie Tomaten, Äpfel, Salate und Erdbeeren unterliegen immernoch diesen Standards.

Jedoch sind dies nicht die einzigen Normen, die überwiegende Mehrheit fördert immernoch Normen die durch die UNECE, Teil der vereinten Nationen, gesetzt wurden. Diese besagen z.B. das braune Flecken auf einer Aprikose nicht mehr als 15% der gesamten Oberfläche ausmache dürfen und eine Zucchini mindestens 7cm lang sein muss, genauso wie frei von Rissen und Hohlräumen.

Die ästhetischen Standards haben häuptsächlich zwei Konsequenzen: Produkte, die die Standards nicht erfüllen werden erst gar nicht durch die Bauern geerntet, da sie wissen sie können sie nicht absetzen. Ebenfalls müssen sich die Produzenten starken Kriterien der Supermärkte unterwerfen, selbst Lieferanten fordern strenge kosmetische Standards.

Selbst wenn viele der Nahrungsmittel als Tierfutter wiederverwendet werden, wird nicht alles von den Herstellern akzeptiert. Selbst diese haben Standards und könnten beispielsweise krumme Gurken ablehnen, nicht jedes Gemüse wird also zu fertigem Futter weiterverarbeitet. Eine Lösung könnte das Verfüttern von Kantinen- und Hausmüll an Schweine sein, aber das ist in der EU seit 2003 verboten. Am Ende zeigt sich das die Konsumenten kein “schlechtes” Gemüse kaufen, verformtes vielleicht, aber nicht mit Löchern und faulen Stellen

Potenzial

Viele Initiativen versuchen derzeit diese Kunden- und Marktverhalten zu verändern.

Weniger gut aussehende Früchte und Gemüse werden Schritt für Schritt in Supermärkten verkauft, die Bewegung hatte ihren Ursprung 2012 im Vereinigten Königreich, mit großen Supermarktketten wie Tesco und Waitrose, die versprachen auch Fehlprodukte zu einem fairen Preis zu handeln. Sainsbury tat es 2012 auch, denn es war ein Jahr voller Missernten, aber in 2013 setzten sie die Aktion nicht fort.

2013 begannen deutsche Märkte wie Edeka und die Discounttochter Netto “ugly vegetables” für einen reduzierten Preis zu verkaufen mit der Aufschrift “Niemand ist perfekt”. Coop, Schweizer Marktführer tat es Edeka gleich und nannte diese “einzigartig” und in Österreich hat Rewe eine Reihe unter dem Namen “Wunderling”.

Auch wenn wir jene Produkte nicht immer in den Regalen finden, haben diese Initiativen einen ersten Wandel in der Haltung zu diesen Produkten bewirkt.

“Ugly fruit” ist eine Kampagne, die von drei deutschen Studenten (Giacomo Blume, 25, Moritz Glück, 29 and Daniel Plath, 26) der Universität Weimar erdacht wurde, sie zielt darauf diese Produkte wieder zurück in die deutschen Haushalte zu bringen.

Neben Kampagnen die die Früchte mit passenden Slogans zeigen, wollen sie auch auf einen “ugly fruit” Supermarkt setzen, der sich ausschließlich mit Produkten beschätigt die im sonstigen Ablauf nicht genutzt werden. Ihr Projekt hatte viel Aufmerksamkeit und sie haben bereits Zusagen von potentiellen Partnern und Emails von aufgeregten zukünftigen Kunden wann der Laden denn öffnen könne, erhalten.

Ebenfalls gab es den Gedanken deformierte Produkte aus Müllwagen an Wochenmärkte zu verkaufen, um die Deutschen zu schocken und zum Überdenken ihres Kundenverhaltens anzuregen.

Es wäre nicht nur nachhaltig, sondern auch ein echtes Geschäft mit Profit glauben sie – statt einfach nur Nahrungsmittelabfall.

In Berlin gibt es ein Catering Unternehmen namens Culinary misfits das darauf abzielt ugly vegetables in Gourmet Essen zu verwandeln. Die Mission lautet Fehlprodukte retten indem den Kunden gezeigt wird, dass jene eine attraktive Wahl sind. Alles begann als Crowd funding Projekt und jetz betreiben sie ein Catering Unternehmen, planen jedoch demnächst die Eröffnung ihres eigenen Ladens in Kreuzberg. Des Weiteren ist es eine gute Idee Früchte und Gemüse mit leichten Stellen in Restaurants zu benutzen, die meisten werden eh nicht im Ganzen verarbeitet.

Andere Initiativen wie Feed the 5000 organisieren Events mit Essen was sonst in den Müll wandern würde. Es ist ein britisches nationales Netzwerk dessen Mitglieder Fehlprodukte sammeln und der Wohlfahrt spenden. Ebenfalls zielt die Kampagne darauf die Weltgemeinschaft anzuregen mehr Lösungen für den globalen Nahrungsmittelabfall zu entwickeln. Sie geben Veranstaltungen bei denen 5000 Mitglieder ein freies Mittagessen erhalten dessen Zutaten sonst in den Müll gegeben worden wären. Diese Aktionen finden in London statt, aber auch international, wie in Paris, Amsterdam und Dublin.

Do it yourself:

Ein erster Schritt den Nahrungsmittelabfall zu reduzieren wäre als Kunde nicht immer die bestaussehenden Früchte und Gemüse zu kaufen, sondern die Fehlgeformten wenn erhältlich, um so die erwähnten Initiativen zu unterstützen

Hilfreiche Links für mehr Informationen:

Food Waste: